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Himmel und Erde - derart konventionell lassen sich zwei Konstanten in Gerhard Göschels Werk der letzten Jahre beschreiben.

Auf der einen Seite finden sich immer wieder leichte, geschwungene Formen, die beim Betrachter Bilder des Fliegens und Schwebens hervorrufen. Oft glaubt man schwingenbewehrten Wesen gegenüberzustehen, die von Klängen umweht in höheren Sphären heimisch sind.

Auf der anderen Seite dominieren die harte Linie, der Bruch und die scharfe Kante. Einzelteile, Splitter der Welt formieren sich, versuchen Ordnungen zu schaffen und organisieren sich zu mal symmetrischen, mal katarakthaften Mustern.

Kai Michel: "Die Entdeckung der Ironie"

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