"Jäten im Paradies" Arbeiten der letzten zwanzig Jahre,
Ausstellungskatalog
Kunsthalle Brennabor Brandenburg an der Havel
17. 04. 2010 - 14. 05. 2010
Preis 26 €
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"Gerhard Göschel 1997 - 1999",
Bildungszentrum Techniker Krankenkasse, Hayn, 2000
"Gerhard Göschel Arbeiten 1989 - 1994,
Zitadelle Spandau-Berlin 08. 07. - 07. 08. 1994",
Berlin 1994
Märkische Allgemeine Zeitung, Kultur, Seite 9
11. 5. 2010 Ann Brünink:
"Freiflugscheine für die Fantasie"
"Er begegnet seien Mitmenschen mit Herzlichkeit und Offenheit, so, als könne er kein Wässerchen trüben. Wer seinen Werken in der Ausstellung begegnet,
ist fasziniert, verblüfft, irritiert und ahnt, dass es noch andere Dimensionen im Wesen des Künstlers geben muss. Die Lust am Schabernack vielleicht.
Oder eine ironische Distanz zur gängigen Amoralität in unserer Gesellschaft."
Märkische Allgemeine Zeitung, Stadtkurier Brandenburg
19. 4. 2010 Ann Brünink;
"
Paradiesische Gemeinheiten"
"Die etwa 250 Besucher der Vernissage erwartete eine Welt der Kontraste.
Die raumgreifenden Installationen des Künstlers sind von filigraner Leichtigkeit, wunderschön.
Aber ihre Botschaften sind hintersinnig. Wie die Skulptur "Platzhirsch". Ein kantiger blauer Klotz, den unübersehbar eine goldene Nase
ziert und dem ein blaues Geweih aus dem Kopf sprießt. Unschwer zu entschlüsseln, was für eine Spezies von Mensch hier ein Denkmal erhalten hat."
Märkische Allgemeine Zeitung - Westhavelländer
13. 4. 2010 Markus Kniebeler:
"Wichtig ist, dass man frei sieht"
"Besonders interessant aber war es für Göschel, seine Kunst im Alltagsgebrauch zu sehen. Und von den Menschen, die Tag für Tag mit
den Arbeiten zusammenleben, etwas über ihre Beziehung zu den Objekten zu erfahren.
Im Katalog zur Ausstellung geben 18 Leihgeber über ihr Verhältnis zu der Kunst Göschels Auskunft. Wer diese Texte liest,
stellt fest, dass vor allem der Unernst, den viele der Arbeiten ausstrahlen, von den Sammlern geschätzt wird. Da ist von "subtiler
Gesellschaftsironie" die Rede, von "Schalk", von der "unbändigen Lust am Schabernack" und dem "Augenzwinkern" im Blick des Künstlers.
Aber noch etwas haben diese Reflexionen der Sammler gemein. Fast alle geben an, die leichte Verunsicherung zu schätzen, die sich beim
Betrachten der Göschel'schen Objekte einstellt. "Gleichermaßen irritierend und anregend" seien die Werke, mehrfach fällt in den Texten
das Adjektiv "herausfordernd". Göschel mache "Kunst zum Denken und Diskutieren", die - und um dieses Urteil werden den Mann viele beneiden - "nie langweilig" wird."
Der Tagesspiegel
Stadtspiegel, 04. August 1994 In der Rubrik "aktuelle Ausstellungen" ist
Gerhard Göschel in der Zitadelle Spandau der Tip der Woche
Der Tagesspiegel
Feuilleton, 27. Juli 1994
"Zum Sonnenbad in den Skulpturengarten",
Elfriede Kreis
Zitat: "In der Zitadelle Spandau geht es dem Hamburger Gerhard Göschel ...
um den von Technikgläubigkeit beherrschten Menschen. Konsequent setzt er ihn in
die technoid verspielte Formensprache seiner Bildobjekte, Skulpturen und Altäre
des Fortschritts um. Bizarre Insektenwesen und abstrahierte Maschinenmenschen
werden bei ihm auf raumgreifende Flächen- und Linienkonstruktionen reduziert.
[ ...] Im modern rekonstruierten Palas der ehemaligen Burganlage von 1350 mit
seinen Resten der alten Bruchsteinmauern trägt das Ambiente einiges bei, die
Ausstellungsobjekte effektvoll in Szene zu setzen."
Die Welt
Berliner Kultur, 14. Juli 1994,
"Gerhard Göschels‚ ´Archäologie der Seele´", V. S.
Zitat:"Immer verbindet er konkrete Formen, ... mit phantastischen Gebilden.
So entstehen Verzerrungen, Träumen ähnlich. Die Darstellung der Themen gerät subtil,
verborgene Zusammenhänge werden offenbar. Der Betrachter wird angeregt, den
künstlerischen Prozess der ´Spurensuche´ assoziativ weiterzuführen."
Berliner Zeitung
08. Juli 1994 "Postmoderne Werke voller Melancholie", Natascha Kompatzki
Berliner Morgenpost
07. Juli 1994 "Pastell-Malerei und visionäre Objekte", R. Wöbke
Brandenburg Kultur, Galmer Hofkultur, von Michaela Gericke RBB am 17. September 2011, um 11:10 Uhr
Offene Ateliers 7./8. Mai 2011 in Brandenburg, Bericht von Birgit Wolske zibb des RBB Fernsehens
ART Brandenburg 2007, Bericht des Stadtfernsehens Potsdam
"Künstlerporträt", 15. September 2005, 18:30, Redakteur Marc Hillebold, Programm ZiBB, Berlin - Brandenburg, des RBB Fernsehen
"Künstlergespräch", 29. August 1999, 22:00 - 23:00, Moderation Silvia Knittel,
Interview mit Annette Schlüter und Gerhard Göschel, Lokalradio Hamburg