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Ausstellung in der
Kunsthalle Brennabor Brandenburg an der Havel
vom 17. 04. 2010 - 14. 05. 2010

Zehn Bilder der Vernissage und Finissage:

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Aus dem Programm:
Voraufführung des Streichquartetts Nr. 3 "Wasserkreisel" (2009) des Komponisten JÖRN ARNECKE
  ...www.arnecke.de
Es spielte die Camerata Instrumentale, Berlin

Wasserkreisel
Jörn Arnecke zur Uraufführung im Brandenburger Theater
am 22. Mai 2010 aus dem Programmheft:

"Gerhard Göschel ist als bildender Künstler oft von Bewegung inspiriert - in seinen kinetischen Projekten, in Außenskulpturen, die vom Wind leicht in Schwingung versetzt werden, in seiner Installation "Jäten im Paradies", in der das Licht eine Illusion von Bewegung erzeugt. In meinem Stück "Wasserkreisel", das als Auftrag des Brandenburger Theaters zu seiner Ausstellung in Brandenburg entstand, wird diese Bewegung in ein anderes Medium übertragen: Das Wasser kreiselt und kräuselt sich, es fließt über vierteltönige Intervalle und abgestufte Klangfarben, es scheint zu versiegen und klingt doch untergründig weiter. Ein kleiner Springbrunnen für Streichquartett, in geschwungenen Formen komponiert für Annette und Gerhard Göschel."


Zur Finissage:
Duo "Cri du coeur" (Fine Kwiatkowski, Tanz, Willehad Grafenhorst, Musik)
  ...www.fine-k.de


Jäten im Paradies
"Jäten im Paradies"
Arbeiten der letzten zwanzig Jahre
zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen:
  ...Flyer ansehen
Preis 26 €
Senden Sie uns eine
  ...E-Mail
wenn Sie sich für den Katalog interessieren.


Laudatio (Auszug):
Frank Kallensee sagte am 17. April 2010:

"'Jäten im Paradies' ich will und kann hier niemandem das Nachdenken über diese Licht-Bild-Ton-Material-Installation abnehmen. Schauen, hören Sie selbst ...

Trotzdem: Jäten im Paradies? Was denn? Ein Paradies ist paradiesisch, im Garten Eden wächst kein Unkraut. Oder wuchert es doch und wir sehen es erst, wenn die Frucht vom Baum der Erkenntnis gepflückt ist? Öffnen Sündenfälle unsere Augen für die nackten Tatsachen? Oder ist es umgekehrt? Müssen wir fällen, abschneiden, weghacken, damit unsere Welt bleiben kann, was sie ist: nicht die beste aller Welten, aber immerhin eine verbesserbare und sowieso die einzige, die wir haben?

Gerhard Göschel liefert keine Rettungsrezepte. Aber er äußert sich unmissverständlich darüber, was dieser Planet nicht braucht. 'Platzhirsche', die sich goldene Nasen verdienen, zum Beispiel.

Er malt sie aber auch, die mächtig mächtigen Bescheidsager. Er malt sie in Reihe hinter einem Abendmahlskonferenztisch à la Leonardo da Vinci, an dem sie gesichtslos 'Tabula rasa' machen. Das Bild hängt in der Hamburger Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse. Vorstandsetagenkunst ist es nicht!
Diese Gattung verlangt nach schlechten Beobachtern und noch schlechteren Prognostikern. Gerhard Göschel guckt genau hin und vermag verblüffend zu antizipieren. Zum Beweis: Die Finanzkrise war 2009, seine Arbeit 'Und nun wieder Aktienkurse' datiert aus dem Jahr 2001.

Doch seine vielleicht schonungsloseste Stellungnahme zu den Verhältnissen, die nicht so sind, wie sie sein könnten, dürften die 'Mündigen Bürger' von 1993 sein. Denen fehlt zum Mündigsein vor allem eines: der Mund! Sie haben Nasen, mit denen sie den Braten womöglich noch riechen, aber wiederum keine Augen und Ohren, Wozu auch, ihre Köpfe sind verkabelt, was die Steuerung erheblich vereinfacht. Es ist ein Paradoxon, aber bei Werken wie den gerade aufgezählten, werfen die Schatten Lichter auf unser gegenwärtiges Dasein."


Einladung der Kunsthalle Brennabor
  ...PDF ansehen


Ankündigung und Artikel zur Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor Brandenburg an der Havel
17. April 2010 - 14. Mai 2010


FAZ
Veranstalungstipp Ausstellung:
Gerhard Göschel - Ankündigung der Ausstellung für die Stadt Brandenburg

MAZ
11. 5. 2010 schrieb Ann Brünink
20 Jahre Gerhard-Göschel-Kunst in der Brennaborhalle:
  ..."Freiflugscheine für die Fantasie"

MAZ
19. 4. 2010 schrieb Ann Brünink
Gerhard Göschel macht dem Namen der Kunsthalle Brennabor in Brandenburg/Havel Ehre:
  ..."Paradiesische Gemeinheiten"

MAZ
13. 4. 2010 schrieb Markus Kniebeler
Der Zollchower Künstler Gerhard Göschel stellt ab Samstag in der Kunsthalle Brennabor aus.
  ..."Wichtig ist, dass man frei sieht"

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